Blog | Hollenhof

Warum machen Menschen Krieg?

Immer wieder gibt es weltweit Kriege. Menschen kämpfen mit Waffen gegen andere Menschen. Dass diese Taten Schmerz, Leid und Tod nach sich ziehen, ist allgemein bekannt. Ich vermute, dass es in jeder Familie auf dieser Erde Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern gibt, die Kriegserfahrungen machen mussten.
Wenn wir alle diese schrecklichen Erfahrungen mehr oder weniger direkt gemacht haben und die dunklen Zeiten fürchten, warum geschieht es immer wieder, dass Menschen Kriege als geeignetes Mittel ansehen?

Zum Einen findet sich sehr häufig eine fast alltägliche Konstellation: WIR gegen DIE
Unser Land, unsere Böden, unser Wasser, unsere Rohstoffe, unsere Überzeugungen, unsere Werte, unsere Religion, unsere Frauen …, die Liste lässt sich endlos fortsetzen. Dies sind die Angst-Argument, aus der gefühlten Bedrohung heraus einen Angriff zu starten.

Zum Zweiten zeigt sich ein Gefühl des nicht genug habens, welches nicht selten in Gier mündet: Die Anderen haben etwas, das mir gehört oder ich gerne in meinen Besitz bringen möchte. Ich möchte Macht ausüben über andere Menschen, um mich selbst groß fühlen zu können. Wenn an dieser Stelle die Einschätzung überwiegt, einen Angriffskrieg gewinnen zu können, kann es auch schon bald los gehen …

Wenn Du ganz ehrlich bist musst Du erkennen, dass die eben beschriebenen Situationen auch in Dir statt finden, jeden Tag. Immer gibt es “Die Anderen”, die eine Bedrohung darstellen könnten. Und immer gibt es Eifersucht, Neid und Gier, die uns nach dem Hab und Gut anderer Menschen trachten lassen. Mit dem richtigen Zunder aus der öffentlichen Meinung entsteht daraus ganz leicht Hass.

Problem erkannt, Problem gebannt, möchte man sagen. Doch so einfach ist es nicht.
Die Ursachen der “kriegerischen Gefühle” sind so verschieden, wie wir Menschen verschieden sind. Jeder trägt seine eigene Geschichte, jeder fühlt die Schmerzen seiner Verletzungen und Nöte. Also gibt es keine Lösung?
Doch, die gibt es.
Für mich persönlich ist die Darstellung des Cernunnos auf dem Kessel von Gundestrup der Schlüssel zum Frieden.
Ich sehe hier einen meditierenden Mann, der sich verbindet mit den verschiedensten Kräften des Lebens. In diesen Meditationen lernt er sehr viel von den Wesen, mit denen er verbunden ist. Er erkennt sich selbst in diesen Wesen und so, wie er die Tiere und Pflanzen liebt, so liebt er sich selbst. Er braucht kein ICH und DU.
Er erkennt, dass ihm die Erde alle das zur Verfügung stellt, was er für dieses Leben benötigt. Er benötigt keinen Neid, er benötigt keine Gier und er benötigt keinen Hass. Er weiß, dass er sich selbst hassen würde, wenn er andere hasst.
Er nimmt nicht mehr, als er braucht, um seine Lebenserfahrungen und Lebensaufgaben zu bewältigen.
Er ist ein wahrhaftiger, bewusster Mensch, der sich selbst erkennt und sich selbst liebt. Und wer sich selbst lieben kann, kann auch andere Menschen lieben und deren Liebe empfangen.
Krieg ist kein Mittel mehr, es gibt tausend bessere Lösungen.

Liebe Leserinnenn und Leser dieses Newsletters,
innere Konflikte können nur gelöst werden, wenn man sich derer bewusst ist. Im Unterbewusstsein versteckt können sie umso mehr Schaden anrichten, je länger sie dort gären.
Ich habe mir zur Aufgabe gemacht, Menschen auf den Wegen ins Unterbewusste zu begleiten, um die Ursachen ihre Probleme zu finden. Oft entdecken wir – neben vielen anderen Gefühlen – Agressionen, die zu kleinen Kriegen im privaten oder beruflichen Umfeld führen.
Es sind die selben Agressionen, die auch die großen Kriege befeuern.
Wir können uns jeden Tag entscheiden, ob wir nicht doch den Aufwand spendieren möchten, unsere inneren Konflikte zu lösen. Damit werden wir unempfindlich gegen die Treiber von Hass, Gier und Krieg.
Wenn wir die Erfahrung gemacht haben, dass auch die schwierigsten inneren Konflikte lösbar sind, können wir aufstehen und auf friedlichen Lösungen bestehen – oder sogar daran mitarbeiten.

Auf der Grundlage dieser Zusammenhänge möchte ich auf zwei Veranstaltungen des Hollenhofes in dieser zweiten Jahreshälfte ganz besonders hinweisen:

Ein Naturgeister-Seminar der ganz besonderen Art mit Matthias Riemerschmid
Die Naturgeister haben eine ganz besondere Art und Weise, zu unserer Heilung beizutragen. Egal, was Ihr Euch vorstellt, mit Sicherheit wird es anders sein.
03.-04. September auf dem Hollenhof
weiter Infos sind hier zu finden: https://hollenhof.de/feenwege-und-feenmesse/

Im November startet die nächste Gruppe die 2jährige schamanische Ausbildung unter dem Titel: “Ich werde, was ich bin”
Start ist am 04.-06. November auf dem Hollenhof
weitere Infos sind hier zu finden: https://hollenhof.de/ich-werde-was-ich-bin/

Sollten Fragen zu diesen oder anderen Veranstaltungen aufkommen, bin ich immer ansprechbar. Am Besten per Email unter service@hollenhof.de

Zum Abschluss möchte ich bekannt geben, dass ich seit geraumer Zeit einen Hollenhof-Podcast vorbereite. Am kommenden Freitag um 21 Uhr wird die erste Folge veröffentlicht. Ihr findet den Podcast dann auf allen bekannten Plattformen und natürlich auf www.hollenhof.de

Bis dahin wünsche ich Euch eine friedliche, erfüllte Zeit.
In Liebe, Sudarka



Was ist wichtig in 2022?

ERKENNTNISSE AUS SCHAMANISCHEN REISEN

Die vergangenen Rauhnächte und auch der erste Vollmond des neuen Jahres haben die Frage, worum geht es in 2022, sehr eindeutig beantwortet. Und auch die bereits jetzt deutlich zu spürende Lichtmess-Kraft unterstreicht nochmal ganz deutlich:
ENTSCHEIDE DICH!
Von Außen werden die großen Themen wie Corona, Klimaschutz oder soziale Gerechtigkeit immer wieder bei Dir anklopfen und Dich fragen, wo Du stehst. Aber auch tief in Dir fragt Dich in diesem Jahr Dein Herz immer wieder nach den Themen, die Du schon lange vor Dir her schiebst, obwohl Du eine Entscheidung längst ersehnst.

Dabei ist völlig klar: nur Du kannst diese Entscheidungen treffen.
Vielleicht wartest Du immer noch darauf, dass Andere Dir diese Aufgabe abnehmen? Dass der Partner/die Partnerin entscheidet, wie sich das Zusammenleben in Zukunft gestaltet? Dass die Umstände entscheiden, wie es beruflich für Dich weiter geht? Freunde und Bekannte Deine Freizeit bestimmen? Oder wartest Du darauf, dass die Geister / Spirits / Engel oder Dein Gott Dir sagt, was Du tun oder lassen sollst?

Das Jahr 2022 wird uns lehren, uns mit unseren eigenen Bedürfnissen zu beschäftigen und Klarheit zu erlangen. Klarheit darüber, welchen Weg die Seele wirklich gehen will. Klarheit darüber, wofür die Lebenszeit eingesetzt werden soll. Klarheit darüber, wie ein erfülltes Leben gestaltet werden kann. Und auch Klarheit darüber, welche Themen genau nicht mehr verfolgt und unterstützt werden.

UND: das Jahr 2022 wird Dich auffordern, Deine innere Haltung unmissverständlich zu vertreten. Farbe bekennen. Standpunkt deutlich machen. Aufrecht Deine Meinung vertreten.
Das hat nichts damit zu tun, agressiv aufzutreten oder zu missionieren.
Doch dieses Jahr bietet Dir ganz deutlich an zu erfahren, wer Du wirklich bist, was Du wirklich willst und wo Du wirklich stehst.

Die Seminare des Hollenhofes unterstützen Dich gerne auf dieser Reise. Ganz besonders ans Herz legen möchte ich Dir das Programm “Ich werde was ich bin”, eine neue Gruppe startet im Mai. Dies ist nicht nur eine schamanische Ausbildung, dieses Programm führt Dich achtsam auf den Weg zu Dir selbst.
Weitere Informationen findest Du hier:
Ich werde was ich bin | Hollenhof

Ich wünsche Dir ein glückliches, erfahrungsreiches, veränderungswilliges und fröhliches 2022.
In Liebe, SUDARKA

Winter-Sonnenwende

Heute Nachmittag um 16:59 Uhr findet die Wintersonnenwende statt. Die Sonne steht am südlichsten Punkt des Südhalbkreises, bei uns auf der Nordhalbkugel beginnt der astronomische Winter. Nach alter Vorstellung wird in dieser Nacht der Sonnengott des neuen Jahres von der Erdengöttin geboren.
Ich kann die Kräfte des Wandels ganz deutlich spüren. In mir steigt neue Lebensfreude auf und die Lust an Kreativität und Gestaltung.
Doch bevor ich heute Abend das neue Licht willkommen heiße und danach in die Rauhnächte starte, werde ich mich vom alten Jahr verabschieden. Auch 2021 war geprägt von großen Schwierigkeiten, von Krankheit und Hemmnissen. Von Frustration und Loslassen der Zustände, deren Verabschiedung mitunter überfällig und dennoch sehr schmerzhaft war.
Und doch gab es auch genügend Geschenke, für die ich mich bedanken kann. Für die lieben Menschen, deren Zuneigung und Freundschaft sich als echt und beständig erwiesen hat. Für die Hinweise, die mir deutlich meinen weiteren Weg gezeigt haben. Und für den Mut und die Kraft, mich klar für diesen Weg zu entscheiden.
Ich bin sehr dankbar für die Erfahrungen, die ich in 2021 machen durfte. Das Gelernte hat Entwicklung bewirkt, die mich in neue Abenteuer stürzen wird. Ich freue mich darauf.


In Liebe, Sudarka

Wilde Zeiten

Wilde Zeiten
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Das sind schon wilde Zeiten, derzeit. Es gibt so viele Themen, über die sich vortrefflich streiten lässt und vieles ist im Wandel. Von einzelnen Themen wie C-Impfung ja oder nein, Klimawandel, Energiewende über die Folgen der schrecklichen Flutkatastrophe bis hin zur essenziellen Frage: “Wie möchte ich ich Zukunft leben?”
Lange war das das Chaos angekündigt und nun ist es da. Und scheint sich auch nicht so schnell wieder in Strukturen zu gießen. Was haben wir in den letzten Jahren nicht schon alles los lassen müssen. Nimmt das denn gar kein Ende?

Um ehrlich zu sein: erst mal nicht. Wir sollten uns so langsam darauf einstellen, dass die Veränderung an sich zentrales Element unserer Lebens bleibt. Astrologen sprechen schon seit einiger Zeit vom Wassermann-Zeitalter, in das wir jetzt hinein gleiten. Ich persönlich schaue mir einfach an, was in meinem direkten Umfeld passiert. In meinem Leben, im Leben meiner Lieben, der Freunde und Nachbarn und mit wem ich mich sonst noch so über wichtige Themen unterhalte. Überall kann das, was schon länger auf dem Prüfstand war (bewusst oder unbewusst) nicht mehr gehalten werden und zerfällt. Teilweise begleitet von tiefem Aufatmen, meist allerdings unter Schmerz und Trauer. Das kostet viel Kraft. Oft ist gar keine Zeit, sich von den Zuständen zu verabschieden, schon fällt das nächste Thema unvorhergesehen und scheinbar ohne wirklichen Grund in sich zusammen.

Nicht nur um uns herum fällt vieles zusammen. Auch in uns scheinen sich die Kräfte neu orientieren zu wollen. Leise, still und heimlich wachsen Gefühle, die vor langer Zeit getroffene Entscheidungen in Frage stellen. Zweifel tauchen auf zu Situationen, die mit Freude bei vollem Bewusstsein geschaffen wurden und in Stein gemeißelt schienen. Tief in unserem Inneren wissen wir, dass es jetzt nicht mehr gut ist.
Wie du siehst, bist du in diesem Zustand nicht alleine. In JEDEM Seminar, dass ich derzeit leite oder an dem ich teilnehme, drehen sich die Gespräche zentral um dieses Gefühl. Partnerschaft oder Beruf, Wohnsituation oder die Lebensumstände insgesamt – viele Menschen beschäftigen sich mit einem oder mehreren dieser Themen neu, da sich die bestehende Situation einfach nicht mehr richtig anfühlt. Dabei ist eines völlig klar: eine allgemein gültige Patentlösung, die einfach aus der Schublade genommen werden kann, gibt es nicht. Jede und Jeder von uns muss den eigenen Weg wählen. In wie weit halte ich fest an alten Werten, wieviel Abenteuerlust steckt in mir? Was ist mir wirklich wichtig und wo kann ich Kompromisse eingehen? Wieviel Rücksicht nehme ich auf Andere und wieviel Rücksicht nehme ich auf mich selbst?

Wenn wir ehrlich sind, beantworten wir diese Fragen nicht alleine, auch wenn wir uns in abgeschiedene Gebiete zurück ziehen. Die Familie, Kollegen, Freunde und Bekannten leisten in dieser Diskussion entscheidende Beiträge. Und oft sind wir uns darüber gar nicht bewusst. Genau um dieses Bewusstsein geht es uns auf dem Hollenhof. Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie schwierig es ist, sich selbst und die eigenen Bedürfnisse zu erkennen und zu respektieren. Wir wissen, dass es Unterstützung bedarf auf den steinigen Wegen zu sich selbst. Zu den eigenen Träumen, zum eigenen Lebensweg und zur Selbstliebe.

Die Hollenhof-Seminare unterstützen dich bei deiner Heilung. In enger Verbindung mit Mutter Erde und Vater Himmel nutzen wir die Kräfte der Natur, um die schwierigen Themen anzuschauen und Verletzungen heilen zu lassen. Wir helfen dir, Angst, Schuld und Hass ins Auge zu schauen, anzunehmen und dann in Liebe gehen zu lassen.

In diesem Zusammenhang möchte ich auf zwei Veranstaltungen ganz besonders hinweisen:
Zu Samhain (auch Allerheiligen oder Halloween genannt) findet eine Ahnen-Schwitzhütte statt. Es geht darum, Verbindung mit den Altvorderen aufzunehmen um zu klären, was geklärt werden muss. Damit wir die Kraft jener spüren können, die vor uns gingen und die uns ihre Liebe schenken. Die Liebe der Eltern an ihre Kinder, der Großeltern an ihre Enkelkinder. Denn wenn nur einer von ihnen seine Kinder nicht auf den Lebensweg gebracht hätte, wären wir heute nicht hier.
https://hollenhof.de/ahnen-schwitzhuette/

Im November startet dann das 2-Jahres-Programm “Ich werde, was ich bin”. In einer festen Gruppe verbinden wir uns mit zentralen Lebensfragen und mit tiefen Gefühlen. Wir kommen uns langsam selbst immer näher. Ganz nebenbei lernen die Teilnehmenden viele verschiedene schamanische Techniken kennen und tauchen ein in die Welt der Seelen, der anderen Welt.
https://hollenhof.de/ich-werde-was-ich-bin/

Eine Übersicht der Hollenhof-Veranstaltungen ist hier zu finden:
https://hollenhof.de/termine/

Natürlich stehe ich auch weiterhin als Coach zur Verfügung. Schwierigen Zeiten erfordern besonderes Vorgehen. Ich unterstütze gerne mit Erfahrung, Rat und Tat. Am Besten bin ich über Email zu erreichen (service@hollenhof.de) oder auf dem Handy. (01523-1778494)


Liebe Grüße aus der Vulkaneifel, lasst den Mut nicht sinken.
In Liebe, Sudarka

Immer noch Corona

Viele Menschen sind zur Zeit – immer noch – stark beeinflusst von der Kraft des Corona-Virus.

Entweder sie sind krank oder befürchten krank zu werden. Oder sie bangen um die Gesundheit ihrer Lieben. Oder sie haben Angst um ihre Existenz. Oder sie sehen die Gefahr, unverhältnismäßig stark reglementiert und fremdbestimmt zu werden.

Liebe und Angst sind wahrscheinlich die beiden Emotionen, die unsere Gefühle, Gedanken, Entscheidungen und Taten dominierend beeinflussen.

Denjenigen, die direkt von Corona betroffen sind, geht es nicht gut. Sie fürchten sich, denn ihnen ist die Gefahr nahe. Egal wie die Wahrscheinlichkeit aussieht, an diesem Virus zu erkranken.
Egal, wie groß die Möglichkeiten sind, eine neue Arbeit zu finden oder den eigenen Betrieb zu retten.
Egal, ob die eingeführten Maßnahmen angemessen und wirksam sind, oder nicht. Die Angst ist da und bestimmt das tägliche Leben.

Was wäre, wenn wir Corona nutzen, denjenigen, die betroffen sind, unsere Anteilnahme zu zeigen.
Was wäre ihnen zu zeigen, wir sind froh, dass ihr bei uns seid und wir tragen einen Beitrag, dass ihr weiterhin hier sein könnt.

Wir sind, ich bin bei euch mit meiner Aufmerksamkeit und Zuwendung, denn du bist es wert. Du bist es wert, gesehen und unterstützt zu werden in deiner schlimmen Situation. Ich bin bei dir mit Respekt und Mitgefühl.
Und wenn auch nur durch das Tragen einer lächerlichen Stoffmaske.


In Liebe, Sudarka

Wind of change

Der Wind of Change weht uns dieser Tage ganz schön heftig um die Ohren. Viele Bereiche des täglichen Lebens befinden sich im Umbruch, oftmals existentiell. Von Politik und Wirtschaft über Klima und Umwelt oder Freunde und Bekannte, bis hin zur Frage “was ist mir eigentlich wirklich wichtig”. Vieles möchte neu angeschaut werden. Das ist anstrengend.
Mein erster Impuls ist nicht selten zu sagen: “Lass mich in Ruhe”. Aber das entlastet nicht lange, denn die Welt dreht sich weiter und wird nicht aufhören sich zu drehen, nur weil ich mich ausruhen möchte.

Die Hollenhof-Schamanen kommen regelmäßig zusammen und schauen sich die Themen an, die aktuell im Vordergrund stehen.
Zuletzt war eben dieser unglaublich hohe Grad an Veränderungen Thema unserer schamanischen Arbeit.
Klimaveränderung und Naturkatastrophen, Hass und Gewalt, politische Veränderungen und Populismus sind Themen, die alle von dieser großen Wechsel-Energie bewegt werden.
Wir wollten wissen, was das für die Menschen bedeutet.
Bei unseren Reisen in die Nicht-alltägliche Wirklichkeit bekamen wir einige Informationen, die wir Euch nicht vorenthalten möchten:

  • Ein großer Zyklus ist abgeschlossen, ein Neuer beginnt.
  • Die Welle der Veränderung ist nicht mehr aufzuhalten. Die Aufgabe besteht darin, die Menschen, deren Existenzen bedroht sind, mit allen Kräften zu unterstützen.
  • Es ist niemand sicher. Auch wenn du heute noch keine Anzeichen sehen kannst, dass dein Lebensraum bedroht ist, es kann dich jederzeit treffen. Die Auswirkungen sind nicht vorhersehbar. Auch wenn heute klares Wasser aus dem Hahn für dich eine Selbstverständlichkeit ist bedeutet es nicht, dass es dir in Zukunft noch zur Verfügung stehen wird. Auch wenn du heute auf eine funktionierende Heizung vertrauen kannst ist es möglich, dass du in Zukunft frieren musst. Auch wenn du heute genug zu Essen hast, könnte es auch für dich in Zukunft knapp werden.
  • Die Welt geht nicht unter. Es wird immer Orte auf der Erde geben, wo es sich leben lässt. Vielleicht hast du Glück und dein Zuhause ist für lange Zeit so ein glücklicher Ort. Es kann aber auch sein, dass er eines Tages aufgegeben werden muss.

Warum tauchen diese Bilder in einem Newsletter auf? Möchte ich Euch Angst machen?
Nein, das Gegenteil ist der Fall.

Insbesondere in kritischen Situationen ist es wichtig, seine grundlegenden Lebenseinstellungen klar formulieren zu können. Was ist mir wichtig? Wofür stehe ich ein? Was kann ich akzeptieren und was nicht? Nur, wenn ich mir selbst sicher bin, kann ich mich einlassen auf Neues und Fremdes. Nur dann kann ich schwierige Situationen gut einschätzen, die für mich richtige Entscheidung treffen und entsprechend handeln.

Eines wird heute schon immer klarer: wir müssen zusammen halten. Alleine kann niemand überleben. Auch, wenn es nicht wenige “einsame Wölfe und Wolfinnen” gibt, die Einsamkeit als höchste Lebensform bezeichnen, wird es nur sehr wenigen gelingen. Mit gegenseitiger Unterstützung ist vieles möglich, was Einzelne nicht schaffen können. Dabei geht es auch um das “wie”. Wenn wir zufrieden sein wollen als Teil einer Gemeinschaft, muss Jede*r Einzelne dieser Gemeinschaft einige wenige wichtige Grundlagen bieten. Einer der Hollenhof-Schamanen brachte die richtigen Worte mit:

Gemeinschaft, Respekt, Liebe.

Auf dieser Grundlage kann da komme was wolle, die Kraft wird nicht ausgehen. Auf dieser Grundlage freue ich mich auf eine bewegte Zukunft. Auf dieser Grundlage werde ich meinen Stamm erkennen. Und ich habe schon so eine Ahnung, wer dabei sein wird.


In Liebe, Sudarka

Auf andere zeigen

Dieser Tage scheint es weit verbreitet: das Aufzeigen von vermeintlichen Fehlern, die von Anderen gemacht werden.
Auf allen Ebenen konzentriert man sich darauf, von sich und seinen Themen abzulenken. Statt dessen wird das SEIN und das TUN anderer Menschen kritisiert. Häufig werden diese Aktivitäten begleitet von immer heftiger werdenden Gefühlen aus Hass, Häme, Schadenfreude und Abscheu. Und nicht selten sehen sich Personen nach dem Absondern solcher Tiraden plötzlich großartig und stark.
Die Spirale dreht sich immer schneller und es scheint, dass dieses Verhalten nicht durch den Verstand der Menschen gesteuert wird, sondern in erster Linie aus Reflexen besteht.
Verhaltens-Reflexe werden ausgelöst von Instinkten und Gefühlen. Insbesondere von nicht verarbeiteten Gefühlen aus vergangenen Zeiten. Und es sieht doch sehr danach aus, dass das Verdrängen von Angst, Schuld, Scham und was sich sonst noch in uns Menschen festsetzt, als kollektive Übung besonders wirkungsvoll sein kann. Anders lässt sich dieser geifernde Mob wohl nicht erklären.
Doch wie ist dieses Problem zu lösen? Wie geht man um mit Menschen, die nur Argumente aufgreifen, wenn sie ihren kruden Theorien folgen. Seine sie nun wahr oder nicht. Wie geht man um mit dieser immensen, auch bewusst eingesetzten Aggressvität, die mitunter zum Fürchten ist.
Wie bewegt man Menschen, die sich auf diesem Weg der Aggressivität Anderen gegenüber befinden, dazu, sich mit ihren eigenen Abgründen zu beschäftigen und ihre Menschlichkeit wieder zu finden? Vorschläge werden gerne angenommen.


In Liebe, Sudarka

2019 – das Jahr der Tat

Schon in den Rauh-Nächten bekam ich sehr deutliche Impulse. Zu Lichtmess und an den Frühjahrs-Portaltagen hat es sich noch einmal bestätigt. War 2018 das Jahr des Träumens, des Visionierens und der Vorstellung, so herrscht in 2019 eine ganz andere Energie vor.
Dieser Jahreszyklus eignet sich hervorragend, um die Dinge zu TUN, die du schon immer TUN wolltest.
Wenn du auf ein Zeichen wartest, hier ist es:

ZEICHEN

Was hindert dich? Hindert es dich wirklich oder ist es eine Ausrede, damit du nicht aus deiner Komfort-Zone raus musst?

Welches Risiko gehst du ein? Ist dieses Risiko wirklich so hoch zu bewerten, wie du es bisher getan hast? Was kann im schlimmsten Falle passieren? Und bist du nicht bestens gerüstet, mit einer solchen Situation umzugehen?

Komm hoch vom Sofa und lebe dein Leben. Lass es nicht vorbei ziehen. Jetzt ist die Zeit!!!


In Liebe, Sudarka

Die dunkle Jahreszeit

In diesem Jahr fällt es mir besonders stark auf: kaum verabschiedet sich der Tag, werden überall viele Lichter angeschaltet. Es leuchtet und blinkt, als wollten wir die Dunkelheit vertreiben. Aber mit Verlaub: das Licht genießen kann ich nur dann, wenn ich vorher durch die Dunkelheit ging.
Mir scheint, als wäre das Dunkle durchgehend mit Ängsten und Gefahren verbunden. Als könnten wir es nicht ertragen in Ruhe zu kommen, nach Innen zu gehen und allen Schein hinter uns zu lassen. Kein Wunder, dass Viele von uns rastlos sind, erschöpft und ausgebrannt.
Mein Vorschlag zum Advent:
Gestalte jeden Abend ein wenig dunkler. Die Lampen jeden Abend etwas früher löschen, Kerzen benutzen, das Licht aussperren. Leise werden. Die Seele spüren. Die länger werdende Nacht begrüßen und ihr danken für die Erholung, den Schlaf und den Frieden, den sie bringt.
Jeden Abend ein wenig dunkler.
Das Licht des neuen Jahres wird geboren, wenn die Dunkelheit am größten ist – zur Winter-Sonnenwende am 21. Dezember.
In dieser Nacht zünde eine Kerze an und begrüße das neue Licht. Freue dich an seinem sanften Schein und spüre seine Wärme. Lass es die Freude in deinem Herzen anzünden. Ich könnte weinen, so sehr freue ich mich über diese kleine Flamme.
Jetzt kann gefeiert werden, auch gerne mit vielen blinkenden Lichterketten. Das Licht zu ehren, das uns das neue Jahr bringt. Glanzvoll leuchtend, mit Hoffnung und Zuversicht.
In Liebe, Sudarka


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