Blog | Hollenhof

Winterliches Weidenflechten: Kugeln, Sterne, Laternen…

Die Adventszeit beginnt. So langsam wird es warm ums Herz und Gemütlichkeit zieht ein.
Wir bereiten uns auf die kommende Zeit vor und flechten aus Weiden winterliche Dekoration.

Das Weidenmaterial wird zur Verfügung gestellt. Mitzubringen wären gute Laune und die Freude mit den Händen kreativ zu werken.

Wenn vorhanden bitte eine Garten-/Rosenschere, Zollstock, Schlageisen/Hammer, scharfes Messer, Ahle/Pfriem und Schürze mitbringen.
Für die Laternen oder Windlichter bitte entsprechendes feuerfestes Glas mitbringen. Wer geschnittenes Holz (Scheiben) einarbeiten will und dieses zu Hause liegen hat, kann das auch gerne mitbringen.

Termin: 14.11.2020, 10 – 17 Uhr
max. 6 Teilnehmer
Ort: Hollenhof, Dorfstr. 30-32, 54570 Rockeskyll / Vulkaneifel
Kosten: 75 Euro Kursgebühr incl. Materialkosten
Die Anmeldung muss bis zum 31.10. erfolgt sein, da die Weidenruten vorab eingeweicht werden müssen.
Jede*r Teilnehmer*in verpflegt sich selbst.

Der Kurs wird angeleitet von Tatjana Reichmann. 1970 in Erlangen geboren und 1989 ins Rheinland ausgewandert.
Da Tatjana sehr naturverbunden ist und neben dem Bürojob einen Ausgleich suchte, lag es nahe sich neuen Herausforderungen im grünen Bereich zu widmen. 2015 absolvierte sie erfolgreich den Lehrgang zur Kräuterpädagogin.
2016 hat sie dann das Flechten mit Weide für sich entdeckt, war sehr angetan und kommt seitdem nicht mehr von ihrer Weidenlust los. Seither bildet sie sich regelmäßig in Korbflechtkursen bei verschiedenen Korbmachern (Flechtwerkgestalter) weiter.

Sie ist fasziniert allein nur mit dem Material der Weide robuste Körbe und auch andere Objekte herzustellen. Des Weiteren kann man beim Flechten absolut vom Alltag eine Pause nehmen. Es ist zwar anstrengend und auch nicht immer leicht für die Finger, jedoch hat es für sie auch eine beruhigende Wirkung. Am Ende ist man sehr stolz auf das Ergebnis, eigens mit den Händen etwas Wunderschönes erschaffen zu haben.
Aufgrund der sehr positiven Zusprüche von Familie und Freunden, hat sie sich entschlossen, die Freude am Flechten und ihr Wissen in Kursen/Workshops an Interessierte weiterzugeben.

Teilnehmer Anmeldung
Vorname (Pflichtfeld):
Nachname (Pflichtfeld):

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Hausnummer:

Postleitzahl:
Stadt:

E-Mail-Adresse (Pflichtfeld):
Telefon:
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Hol- und Bringdienst zum DB-Bahnhof in Gerolstein (gratis) JaNein
Übernachtung
Anzahl der Nächte:

Anreisedatum:
Abreisedatum:

Zimmer: keine ÜbernachtungEinzelzimmer (25€ pro Person)Mehrbettzimmer (20€ pro Person)
Frühstück (5€):JaNein

Veranstaltung

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Immer noch Corona

Viele Menschen sind zur Zeit – immer noch – stark beeinflusst von der Kraft des Corona-Virus.

Entweder sie sind krank oder befürchten krank zu werden. Oder sie bangen um die Gesundheit ihrer Lieben. Oder sie haben Angst um ihre Existenz. Oder sie sehen die Gefahr, unverhältnismäßig stark reglementiert und fremdbestimmt zu werden.

Liebe und Angst sind wahrscheinlich die beiden Emotionen, die unsere Gefühle, Gedanken, Entscheidungen und Taten dominierend beeinflussen.

Denjenigen, die direkt von Corona betroffen sind, geht es nicht gut. Sie fürchten sich, denn ihnen ist die Gefahr nahe. Egal wie die Wahrscheinlichkeit aussieht, an diesem Virus zu erkranken.
Egal, wie groß die Möglichkeiten sind, eine neue Arbeit zu finden oder den eigenen Betrieb zu retten.
Egal, ob die eingeführten Maßnahmen angemessen und wirksam sind, oder nicht. Die Angst ist da und bestimmt das tägliche Leben.

Was wäre, wenn wir Corona nutzen, denjenigen, die betroffen sind, unsere Anteilnahme zu zeigen.
Was wäre ihnen zu zeigen, wir sind froh, dass ihr bei uns seid und wir tragen einen Beitrag, dass ihr weiterhin hier sein könnt.

Wir sind, ich bin bei euch mit meiner Aufmerksamkeit und Zuwendung, denn du bist es wert. Du bist es wert, gesehen und unterstützt zu werden in deiner schlimmen Situation. Ich bin bei dir mit Respekt und Mitgefühl.
Und wenn auch nur durch das Tragen einer lächerlichen Stoffmaske.

Wind of change

Der Wind of Change weht uns dieser Tage ganz schön heftig um die Ohren. Viele Bereiche des täglichen Lebens befinden sich im Umbruch, oftmals existentiell. Von Politik und Wirtschaft über Klima und Umwelt oder Freunde und Bekannte, bis hin zur Frage “was ist mir eigentlich wirklich wichtig”. Vieles möchte neu angeschaut werden. Das ist anstrengend.
Mein erster Impuls ist nicht selten zu sagen: “Lass mich in Ruhe”. Aber das entlastet nicht lange, denn die Welt dreht sich weiter und wird nicht aufhören sich zu drehen, nur weil ich mich ausruhen möchte.

Die Hollenhof-Schamanen kommen regelmäßig zusammen und schauen sich die Themen an, die aktuell im Vordergrund stehen.
Zuletzt war eben dieser unglaublich hohe Grad an Veränderungen Thema unserer schamanischen Arbeit.
Klimaveränderung und Naturkatastrophen, Hass und Gewalt, politische Veränderungen und Populismus sind Themen, die alle von dieser großen Wechsel-Energie bewegt werden.
Wir wollten wissen, was das für die Menschen bedeutet.
Bei unseren Reisen in die Nicht-alltägliche Wirklichkeit bekamen wir einige Informationen, die wir Euch nicht vorenthalten möchten:

  • Ein großer Zyklus ist abgeschlossen, ein Neuer beginnt.
  • Die Welle der Veränderung ist nicht mehr aufzuhalten. Die Aufgabe besteht darin, die Menschen, deren Existenzen bedroht sind, mit allen Kräften zu unterstützen.
  • Es ist niemand sicher. Auch wenn du heute noch keine Anzeichen sehen kannst, dass dein Lebensraum bedroht ist, es kann dich jederzeit treffen. Die Auswirkungen sind nicht vorhersehbar. Auch wenn heute klares Wasser aus dem Hahn für dich eine Selbstverständlichkeit ist bedeutet es nicht, dass es dir in Zukunft noch zur Verfügung stehen wird. Auch wenn du heute auf eine funktionierende Heizung vertrauen kannst ist es möglich, dass du in Zukunft frieren musst. Auch wenn du heute genug zu Essen hast, könnte es auch für dich in Zukunft knapp werden.
  • Die Welt geht nicht unter. Es wird immer Orte auf der Erde geben, wo es sich leben lässt. Vielleicht hast du Glück und dein Zuhause ist für lange Zeit so ein glücklicher Ort. Es kann aber auch sein, dass er eines Tages aufgegeben werden muss.

Warum tauchen diese Bilder in einem Newsletter auf? Möchte ich Euch Angst machen?
Nein, das Gegenteil ist der Fall.

Insbesondere in kritischen Situationen ist es wichtig, seine grundlegenden Lebenseinstellungen klar formulieren zu können. Was ist mir wichtig? Wofür stehe ich ein? Was kann ich akzeptieren und was nicht? Nur, wenn ich mir selbst sicher bin, kann ich mich einlassen auf Neues und Fremdes. Nur dann kann ich schwierige Situationen gut einschätzen, die für mich richtige Entscheidung treffen und entsprechend handeln.

Eines wird heute schon immer klarer: wir müssen zusammen halten. Alleine kann niemand überleben. Auch, wenn es nicht wenige “einsame Wölfe und Wolfinnen” gibt, die Einsamkeit als höchste Lebensform bezeichnen, wird es nur sehr wenigen gelingen. Mit gegenseitiger Unterstützung ist vieles möglich, was Einzelne nicht schaffen können. Dabei geht es auch um das “wie”. Wenn wir zufrieden sein wollen als Teil einer Gemeinschaft, muss Jede*r Einzelne dieser Gemeinschaft einige wenige wichtige Grundlagen bieten. Einer der Hollenhof-Schamanen brachte die richtigen Worte mit:

Gemeinschaft, Respekt, Liebe.

Auf dieser Grundlage kann da komme was wolle, die Kraft wird nicht ausgehen. Auf dieser Grundlage freue ich mich auf eine bewegte Zukunft. Auf dieser Grundlage werde ich meinen Stamm erkennen. Und ich habe schon so eine Ahnung, wer dabei sein wird.

Auf andere zeigen

Dieser Tage scheint es weit verbreitet: das Aufzeigen von vermeintlichen Fehlern, die von Anderen gemacht werden.
Auf allen Ebenen konzentriert man sich darauf, von sich und seinen Themen abzulenken. Statt dessen wird das SEIN und das TUN anderer Menschen kritisiert. Häufig werden diese Aktivitäten begleitet von immer heftiger werdenden Gefühlen aus Hass, Häme, Schadenfreude und Abscheu. Und nicht selten sehen sich Personen nach dem Absondern solcher Tiraden plötzlich großartig und stark.
Die Spirale dreht sich immer schneller und es scheint, dass dieses Verhalten nicht durch den Verstand der Menschen gesteuert wird, sondern in erster Linie aus Reflexen besteht.
Verhaltens-Reflexe werden ausgelöst von Instinkten und Gefühlen. Insbesondere von nicht verarbeiteten Gefühlen aus vergangenen Zeiten. Und es sieht doch sehr danach aus, dass das Verdrängen von Angst, Schuld, Scham und was sich sonst noch in uns Menschen festsetzt, als kollektive Übung besonders wirkungsvoll sein kann. Anders lässt sich dieser geifernde Mob wohl nicht erklären.
Doch wie ist dieses Problem zu lösen? Wie geht man um mit Menschen, die nur Argumente aufgreifen, wenn sie ihren kruden Theorien folgen. Seine sie nun wahr oder nicht. Wie geht man um mit dieser immensen, auch bewusst eingesetzten Aggressvität, die mitunter zum Fürchten ist.
Wie bewegt man Menschen, die sich auf diesem Weg der Aggressivität Anderen gegenüber befinden, dazu, sich mit ihren eigenen Abgründen zu beschäftigen und ihre Menschlichkeit wieder zu finden? Vorschläge werden gerne angenommen.


2019 – das Jahr der Tat

Schon in den Rauh-Nächten bekam ich sehr deutliche Impulse. Zu Lichtmess und an den Frühjahrs-Portaltagen hat es sich noch einmal bestätigt. War 2018 das Jahr des Träumens, des Visionierens und der Vorstellung, so herrscht in 2019 eine ganz andere Energie vor.
Dieser Jahreszyklus eignet sich hervorragend, um die Dinge zu TUN, die du schon immer TUN wolltest.
Wenn du auf ein Zeichen wartest, hier ist es:

ZEICHEN

Was hindert dich? Hindert es dich wirklich oder ist es eine Ausrede, damit du nicht aus deiner Komfort-Zone raus musst?

Welches Risiko gehst du ein? Ist dieses Risiko wirklich so hoch zu bewerten, wie du es bisher getan hast? Was kann im schlimmsten Falle passieren? Und bist du nicht bestens gerüstet, mit einer solchen Situation umzugehen?

Komm hoch vom Sofa und lebe dein Leben. Lass es nicht vorbei ziehen. Jetzt ist die Zeit!!!


Die dunkle Jahreszeit

In diesem Jahr fällt es mir besonders stark auf: kaum verabschiedet sich der Tag, werden überall viele Lichter angeschaltet. Es leuchtet und blinkt, als wollten wir die Dunkelheit vertreiben. Aber mit Verlaub: das Licht genießen kann ich nur dann, wenn ich vorher durch die Dunkelheit ging.
Mir scheint, als wäre das Dunkle durchgehend mit Ängsten und Gefahren verbunden. Als könnten wir es nicht ertragen in Ruhe zu kommen, nach Innen zu gehen und allen Schein hinter uns zu lassen. Kein Wunder, dass Viele von uns rastlos sind, erschöpft und ausgebrannt.
Mein Vorschlag zum Advent:
Gestalte jeden Abend ein wenig dunkler. Die Lampen jeden Abend etwas früher löschen, Kerzen benutzen, das Licht aussperren. Leise werden. Die Seele spüren. Die länger werdende Nacht begrüßen und ihr danken für die Erholung, den Schlaf und den Frieden, den sie bringt.
Jeden Abend ein wenig dunkler.
Das Licht des neuen Jahres wird geboren, wenn die Dunkelheit am größten ist – zur Winter-Sonnenwende am 21. Dezember.
In dieser Nacht zünde eine Kerze an und begrüße das neue Licht. Freue dich an seinem sanften Schein und spüre seine Wärme. Lass es die Freude in deinem Herzen anzünden. Ich könnte weinen, so sehr freue ich mich über diese kleine Flamme.
Jetzt kann gefeiert werden, auch gerne mit vielen blinkenden Lichterketten. Das Licht zu ehren, das uns das neue Jahr bringt. Glanzvoll leuchtend, mit Hoffnung und Zuversicht.


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