Blog | Hollenhof

Auf andere zeigen

Dieser Tage scheint es weit verbreitet: das Aufzeigen von vermeintlichen Fehlern, die von Anderen gemacht werden.
Auf allen Ebenen konzentriert man sich darauf, von sich und seinen Themen abzulenken. Statt dessen wird das SEIN und das TUN anderer Menschen kritisiert. Häufig werden diese Aktivitäten begleitet von immer heftiger werdenden Gefühlen aus Hass, Häme, Schadenfreude und Abscheu. Und nicht selten sehen sich Personen nach dem Absondern solcher Tiraden plötzlich großartig und stark.
Die Spirale dreht sich immer schneller und es scheint, dass dieses Verhalten nicht durch den Verstand der Menschen gesteuert wird, sondern in erster Linie aus Reflexen besteht.
Verhaltens-Reflexe werden ausgelöst von Instinkten und Gefühlen. Insbesondere von nicht verarbeiteten Gefühlen aus vergangenen Zeiten. Und es sieht doch sehr danach aus, dass das Verdrängen von Angst, Schuld, Scham und was sich sonst noch in uns Menschen festsetzt, als kollektive Übung besonders wirkungsvoll sein kann. Anders lässt sich dieser geifernde Mob wohl nicht erklären.
Doch wie ist dieses Problem zu lösen? Wie geht man um mit Menschen, die nur Argumente aufgreifen, wenn sie ihren kruden Theorien folgen. Seine sie nun wahr oder nicht. Wie geht man um mit dieser immensen, auch bewusst eingesetzten Aggressvität, die mitunter zum Fürchten ist.
Wie bewegt man Menschen, die sich auf diesem Weg der Aggressivität Anderen gegenüber befinden, dazu, sich mit ihren eigenen Abgründen zu beschäftigen und ihre Menschlichkeit wieder zu finden? Vorschläge werden gerne angenommen.


2019 – das Jahr der Tat

Schon in den Rauh-Nächten bekam ich sehr deutliche Impulse. Zu Lichtmess und an den Frühjahrs-Portaltagen hat es sich noch einmal bestätigt. War 2018 das Jahr des Träumens, des Visionierens und der Vorstellung, so herrscht in 2019 eine ganz andere Energie vor.
Dieser Jahreszyklus eignet sich hervorragend, um die Dinge zu TUN, die du schon immer TUN wolltest.
Wenn du auf ein Zeichen wartest, hier ist es:

ZEICHEN

Was hindert dich? Hindert es dich wirklich oder ist es eine Ausrede, damit du nicht aus deiner Komfort-Zone raus musst?

Welches Risiko gehst du ein? Ist dieses Risiko wirklich so hoch zu bewerten, wie du es bisher getan hast? Was kann im schlimmsten Falle passieren? Und bist du nicht bestens gerüstet, mit einer solchen Situation umzugehen?

Komm hoch vom Sofa und lebe dein Leben. Lass es nicht vorbei ziehen. Jetzt ist die Zeit!!!


Die dunkle Jahreszeit

In diesem Jahr fällt es mir besonders stark auf: kaum verabschiedet sich der Tag, werden überall viele Lichter angeschaltet. Es leuchtet und blinkt, als wollten wir die Dunkelheit vertreiben. Aber mit Verlaub: das Licht genießen kann ich nur dann, wenn ich vorher durch die Dunkelheit ging.
Mir scheint, als wäre das Dunkle durchgehend mit Ängsten und Gefahren verbunden. Als könnten wir es nicht ertragen in Ruhe zu kommen, nach Innen zu gehen und allen Schein hinter uns zu lassen. Kein Wunder, dass Viele von uns rastlos sind, erschöpft und ausgebrannt.
Mein Vorschlag zum Advent:
Gestalte jeden Abend ein wenig dunkler. Die Lampen jeden Abend etwas früher löschen, Kerzen benutzen, das Licht aussperren. Leise werden. Die Seele spüren. Die länger werdende Nacht begrüßen und ihr danken für die Erholung, den Schlaf und den Frieden, den sie bringt.
Jeden Abend ein wenig dunkler.
Das Licht des neuen Jahres wird geboren, wenn die Dunkelheit am größten ist – zur Winter-Sonnenwende am 21. Dezember.
In dieser Nacht zünde eine Kerze an und begrüße das neue Licht. Freue dich an seinem sanften Schein und spüre seine Wärme. Lass es die Freude in deinem Herzen anzünden. Ich könnte weinen, so sehr freue ich mich über diese kleine Flamme.
Jetzt kann gefeiert werden, auch gerne mit vielen blinkenden Lichterketten. Das Licht zu ehren, das uns das neue Jahr bringt. Glanzvoll leuchtend, mit Hoffnung und Zuversicht.


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